LinkedIn Profile Scraper - öffentliche Profildaten und die daran hängenden Pflichten
Der LinkedIn Profile Scraper liest öffentliche Mitgliederprofile in großem Umfang und nimmt bis zu 1.000 Profil-URLs oder -Handles pro Lauf entgegen - eine vollständige Adresse oder nur das Handle funktionieren beide. Er existiert für Recherche im beruflichen Kontext: Kandidatensuche für Stellen, die Sie wirklich besetzen, das Kartieren, wer bei einem Account, mit dem Sie bereits im Austausch sind, was macht, und aggregierte Analysen dazu, wie Rollen und Fähigkeiten in einer Branche strukturiert sind. Diese drei Nutzungen haben eine bemerkenswerte gemeinsame Form: Jede hat einen klaren geschäftlichen Zweck, jede endet beim Verstehen oder bei einer Ansprache statt bei einer Entscheidung, und jede ist die Art von Verarbeitung, die ein Argument des berechtigten Interesses tatsächlich tragen kann.
Diese Seite veröffentlicht bewusst keine Feldliste. Die Referenz dokumentiert die Anfrageseite gründlich und beschreibt die Antwort nur als Array von Ergebnissen je Anfrage, ohne je aufzuzählen, was eine Profilzeile enthält. Anderswo in diesem Katalog wäre ein undokumentiertes Schema schlicht unbequem, wir würden das sagen und weitergehen. Hier betrifft die fehlende Information persönliche Angaben über identifizierbare Menschen, und eine plausible Vermutung zu drucken hieße, konkrete Fakten über echte Personen zu bewerben, deren Erhalt wir nicht zusichern können. Also wird nichts benannt, und die Empfehlung ist stattdessen konkret: Verwenden Sie ein paar der einmaligen 500 Freizeilen auf Profile, deren Inhalt Sie bereits kennen, lesen Sie den Export und entscheiden Sie, ob Sie alles darin speichern wollen, bevor Sie tausend weitere ziehen.
Die Compliance-Lage verdient mehr Raum als einen Haftungsausschluss. Ein öffentliches Profil ist für alle sichtbar, und öffentlich zugängliche Informationen für Recherche zu sammeln ist seit Langem gängige Praxis - aber öffentlich zugänglich und frei verarbeitbar sind getrennte Fragen. Ein Profil beschreibt eine identifizierbare Person und ist damit ein personenbezogenes Datum, und unter der DSGVO und vergleichbaren Regimen brauchen Sie eine Rechtsgrundlage, um es überhaupt zu speichern, statt bloß darauf zu handeln. Zwei daraus folgende Pflichten werden gern übersehen. Weil die Daten nicht direkt von der Person stammen, müssen Sie ihr in der Regel mitteilen, dass Sie sie speichern, und woher sie kommen; und sie kann widersprechen oder Löschung verlangen, wofür Ihr Prozess eine Anlaufstelle braucht. Aufsichtsbehörden in mehreren Rechtsordnungen sind gegen Profil-Scraping vorgegangen, das sind also durchgesetzte und keine theoretischen Pflichten. Davon getrennt beschränken LinkedIns Nutzungsbedingungen den automatisierten Zugriff, und die Plattform setzt sie aktiver durch als die meisten, was zusätzlich zur datenschutzrechtlichen eine Frage der Bedingungen ist.
Es gibt außerdem eine Linie, die wichtiger ist als jedes technische Detail: Sourcing und Screening sind nicht dieselbe Tätigkeit, selbst wenn sie dieselben Daten nutzen. Jemanden zu finden, den man wegen einer Stelle anspricht, ist gewöhnliche Recruiting-Arbeit. Das Gefundene zu nutzen, um eine Bewerbung zu prüfen oder über ein Angebot zu entscheiden, ist eine Entscheidung über den Lebensunterhalt eines Menschen - in den USA macht das die Daten zu einem Consumer Report, der nur von einem FCRA-konformen Anbieter geliefert werden darf, und Profildaten legen zusätzlich Alter, Herkunft, Geschlecht und Gesundheitssignale offen, sodass eine Entscheidung darauf in jeder Rechtsordnung eine Diskriminierungsklage einlädt. Diese Nutzung ist hier untersagt, ebenso die Überwachung namentlich benannter Personen oder die private statt berufliche Ansprache. Für die meiste B2B-Ansprache lautet die ehrliche Empfehlung ein ganz anderes Produkt: Leads & Kontakt-Anreicherung liefert namentlich benannte Geschäftskontakte mit Positionen und geschäftlichen E-Mail-Adressen aus einer Firmendomain, mit vollständig dokumentiertem Schema und ohne den Karriereverlauf, den ein Profil mitführt, und der LinkedIn Unternehmen Scraper liest Unternehmensseiten, die überhaupt keine personenbezogenen Daten enthalten. Weniger Daten sind weniger zu begründen und weniger verantwortungsvoll zu halten. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Nutzung zulässig ist, sprechen Sie mit uns, bevor Sie etwas laufen lassen.